Dezember, 2010

  1. Rezension: Ich hab dich im Gefühl von Cecelia Ahern

    Dezember 19, 2010 by Mel

    Joyce führt ein fast perfektes Leben – bis sie die Treppe hinunterfällt und ihr ungeborenes Kind verliert. Aich ihre Ehe geht in die Brüche, sie muss das Haus verkaufen und wieder zu ihrem Vater ziehen.
    Im gleiche Zug erinnert sie sich an Dinge, die sie gar nie erlebt hat, spricht Sprachen, die nie nie gelernt hat und isst auch plötzlich Fleisch, obwohl sie seit siebzehn Jahren Vergetarierin war.
    Auf komische Weise vermutet sie, wem das Blut ihrer Transfusion gehörte, die sie im Krankenhaus erhielt. Von der Tochter des mutmaßlichen Spenders erfährt sie, was sich dieser als Dank wünscht, auch wenn er das nur im Spaß gesagt hat. Joyce erfüllt all diese Anforderungen, trifft den Mann sogar gelegentlich, sagt ihm aber nie, was sie vermutet. Als sie jedoch mit ihm telefoniert, berichtet sie es ihm. Auf seine Raktion war sie aber alles andere als gefasst …
    Tja, was soll ich zu diesem Buch sagen. Einerseits waren der Klappentext, die Verabreitung der Idee und die ganze Geschichte wirklich schön, aber andererseits war alles langweilig und die Charaktere alles andere ls tiefgründig. Also weiß ich nicht so recht, was ich davon halten soll, abe rich gebe trotzdem 3 Sterne, weil die Schreibweise und manche Stellen einfach traumhaft waren!


  2. Rezension: Totgeglaubte leben länger von Kathy Reichs

    Dezember 19, 2010 by Mel

    Wieder eine neuer Fall für die forensische Anthropologin Temperance Brennan: Die Leiche eines Importeurs. Zwei Schusswunden am Kopf, die auf Selbstmord hindeuten, eine Kugel in der Decke des Raumes, wo der Tote gefunden wurde. Als Tempe bei der Opduktion von einem Fremden jedoch ein Foto zugesteckt wird, das ein jahrtausendealtes Skelett zeigt, wendet sich die Geschichte rasant. Die Knochen sollen Aufschluss darauf geben, weshalb Avram Ferris, der zwielichtige Importeur, nun umgebracht wurde.
    Die Fotografie führt Tempe und ihren Kollegen Ryan nach Israel, wo Spurensuche und Verwirrung kein Ende zu nehmen scheinen …
    Das Buch war mein erstes von Kathy Reichs und ich fand es irgendwie etwas verwirrend mit den ganzen geschichtlichen Hintergründen in Verbindung mit der Handlung. Teilweise war es einfach zu viel und es schien, als wolle die Autorin die Geschichte unnötig in die Länge ziehen. Was aber auf jeden Fall eine Überraschung war, war der Täter. Mehr will ich jetzt einmal gar nicht verraten (-;


  3. Rezension: Der Augensammler von Sebastian Fitzek

    Dezember 19, 2010 by Mel

    Der Augensammler betreibt ein grausames Spiel: Er bringt die Mutter um, nimmt das Kind mit und versteckt es. Der Vater hat 45 Stunden und sieben Minuten Zeit, sein Kind zu finden… Als der Journalist Alexander Zorbach als erster Reporter am Ort eintrifft, wo der Augensammler die Leiche einer Mutter zurücklässt, kommt heraus, dass er den Polizeifunk abhört. Für ihn ist auch der Code Ein-Null-Sieben nichts Neues, da er früher bei der Polizei gearbeitet hat – ein erneuter Leichenfund. Das Problem ist nur, dass Alex ein Tatverdächtiger ist, da sein Portmonnaie am Tatort gefunden wurde … Mithilfe der blinden Physiotherapeutin Alina, die den Augensammler behandelt hatte, will er herausfinden, wo der Serienkiller die Kinder versteckt – und begibt sich damit selbst in Lebensgefahr!

    Ein Thriller der Extraklasse! Fitzek führt den Leser auf falsche Spuren, lässt Platz für Vermutungen. Aber dann kommt alles wieder ganz anders. Das Buch hat mich richtiggehend mitgeschleift, aber ich ließ mich gerne mitschleifen. Ich fand die Charaktere sympathisch, konnte etwas mit ihnen anfangen. Nur manchmal fand ich bestimmte Handlungen irritierend. Trotzdem: das Buch bekommt 4,5 ** dafür von mir, dass ich nicht vom Neunen Buch des Autors enttäuscht wurde!


  4. Rezension: Tintenherz von Cornelia Funke

    Dezember 19, 2010 by Mel

    Meggie lebt mit ihrem Vater Mo, der (wie sie ihn immer nennt) Bücherazt ist, in einem Haus. In einer verregneten und kalten Nacht taucht plötzlich ein Unbekannter namens Staubfinger auf. Meggie kennt ihn nicht, ihr Vater anscheinend jedoch recht gut. Die beiden unterhalten sich und Meggie lauscht, versteht den Sinn des Gesprächs aber nicht.
    Am nächsten Morgen will Mo urplötzlich aufbrechen. Er sagt, er müsse die Bücher von Meggies Tante Elinor “verarzten”.  Ein bisschen widerwillig packt Meggie ihre Bücherkiste, die sie von Mo bekommen hat. Auf der Reise ist auch Staubfinger mit von der Partie.
    Mo bittet Elinor, ein sehr wertvolles Buch zu verstecken, denn Meggies Tante hat ein riesiges Haus, bald schon eine Villa, das vollgestopft mit Büchern aller Art ist – Alte, Neue, Kochbücher, Bastelbücher, Abenteuerromane oder Liebesromane, alles ist vertreten.
    Öfters war in den Gesprächen zwischen Staubfinger und Mo auch ein gewisser Capricorn vorgekommen. (weiterlesen …)


  5. Rezension: Tintenblut von Cornelia Funke

    Dezember 19, 2010 by Mel

    Staubfinger ist endlich wieder in der Tintenwelt – aber ohne Farid. Der Junge will ihn aber unbedingt vor dem Tod durch Gwin, den gehörnten Marder, schützen und ihn vor Basta warnen, der ihm gefolgt ist. Farid bittet Meggie, dass sie ihn in die Tintenwelt liest. Nach langem Zögern und Grübeln wagt es Meggie, will aber selbst mit in die andere Welt. Der Abschied fällt ihr schwer, aber Mo und Resa würden sie bestimmt verstehen. Als Meggie es geschafft hat, sind sie im dunklen Wald und suchen nach Staubfinger, der auf dem Hof seiner Frau war, die er all die Jahr über so sehr vermisst hat. Roxane ist alles andere als begeistert, als sie Farid sieht ….
    Ich fand das Buch jetzt nicht herausragend, es kommt nicht an den ersten Teil heran, aber es war nett zu lesen. Mir gefiel es auch gut, dass man richtig merkte, dass Meggie und Farid ineinander verliebt sind, das war richtig süß. Im großen und ganzen war das Buch eine nette Unterhaltung, mehr aber auch nicht.


  6. Rezensione: Tintentod von Cornelia Funke

    Dezember 19, 2010 by Mel

    Mo macht seine Sache als Eichelhäher gut. Er rettet das Gute und versucht das Böse zu bekämpfen. Resa will jedoch in die wirkliche Welt zurück, aus der sie gekommen waren. Doch dann soll der Pfeifer alle Kinder in Ombra für die Minen des Natternkopfes entführen. Mo und der schwarze Prinz können das nicht zulassen. Gemeinsam mit den vielen Räubern des Prinzen verstecken sie die Kinder im Lager und anschließend in einer großen Höhle. Fast zeitgleich holt Mo Staubfinger vom Tod zurück. Im Gegenzug dafür verlangt der Tod den Natternkopf … Der Silberfürst hat jedoch das Leere Buch, das Mo ihm band und ihn unsterblich macht. Die Abmachung verlangt von Mo aber, dass er sie einhält, weil de Tod nämlich ihn UND seine Tochter will, wenn er sie nicht erfüllt. So beginnt ein spannendes Strangziehen um Verbündete und Feinde, Sieg und Niederlage, Tod oder Leben. Mo findet in Violante, der Tochter des Natternkopfes eine Hilfe, denn sie will ihren Vatern ebenfalls töten. (weiterlesen …)


  7. Rezension: Splitterherz von Bettina Belitz

    Dezember 18, 2010 by Mel

    Ellie ist alles andere als begeistert, als die erfährt, dass ihre Eltern mit ihr aufs Land ziehen wollen, weil ihr Vater eine neue Stelle als Leiter einer psychiatrischen Klinik bekommen hat. Aber sie tröstet sich damit, dass sie dort in Kaulenfeld nur ihr Abi macht und dann wieder nach Köln zieht. Doch dann lernt sie den verschlossenen, finsteren Colin kennen, der sie auf Abstand hält. Ellie fühlt sich aber auf unerklärliche Weise von ihm angezogen, sodass sie nicht locker lässt. Was sie nicht weiß: Colin ist ein Geschöpf der Nacht. Soviel sei verraten: Er ist KEIN Vampir! Als sie ihn ihrem Vater vorstellen will, eskaliert die Situation. Colin und ihr Vater knurren sich an, bis ihr Vater Colin dann hinausschmeißt und ihr den Umgang mit ihm verbietet. Ellie hält sich aber nicht von ihrem neuen Freund fern, geht damit jedoch ein ungeahntes Risiko ein. Und noch dazu erfährt sie von einem dunklen Geheimnis, das ihre Eltern ihr siebzehn Jahre lang verheimlicht haben …

    Ich brauchte verhältnismäßig lange, bis ich richtig in der Geschichte versinken konnte, da der Anfang meiner Meinung nach eher schleppend war. Aber als es dann richtig spannend wurde, konnte ich das buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Das Buch ist einmal etwas anderes. Es geht nicht um die ausgesaugten Themen wie Vampire oder Engel, es ist für mich eine vollkommen neue Idee.

    (Foto folgt!)


  8. Update

    Dezember 17, 2010 by Mel

    Hallo ihr Lieben!

    Hier hat sich vor kurzem wieder ein bisschen etwas verändert. Um euch ein an meinem Lese-Leben teilhaben zu lassen, haben wir Buchlisten eingefügt. Ihr findet sie ganz oben auf der rechten Seite. LovelyBooks hat diese super Badges netterweise zur Verfügung gestellt und nun könnt ihr sehen, welche Bücher aus meinem SuB verweilen und welche auf meine Wunschliste gewandter sind.

    Neuerdings gibt es auch eine eigene Seite mit dem Impressum und Informationen, wie ihr mich oder Vik kontaktieren könnt. Die Seite findet ihr ebenfalls rechts oben.

    Seit gestern gibt es auch ein Rezensionsverzeichnis, in dem ich alle Rezensionen verlinkt und nach Autor alphabetisch geordnet habe. Zudem gibt es jetzt auch Unterkategorien bei den Rezensionen, z.B. Englische Bücher oder Fantasy. Ich hoffe, dass es so übersichtlich und leicht verständlich ist. Ich selber bin ja immer total zu faul, mich durch unübersichtliche Seiten zu wühlen.

    Wo ich gerade so schön am tippen bin, wollte ich mich bei euch bedanken. Ich habt wirklich alles getoppt, das ich mir jemals vorstellen konnte! 63.389 Besucher in fünf Monaten, das ist doch der reinste Wahnsinn!!! Danke dafür, ihr macht mir wirklich eine riesengroße Freude damit!

    Falls ich vor Weihnachten nicht mehr zum Bloggen komme, wünsche ich euch allen schöne Feiertage und ganz viele Bücher unterm Christbaum! ;)


  9. Hier mal wieder ein klitzekleines Lebenszeichen!

    Dezember 7, 2010 by Mel

    Ich bin’s mal wieder! Vor kurzem habe ich eine Entscheidung getroffen, die mir echt schwer fiel, aber ich glaube, sie war die Richtige. Es geht um meine Geschichten. Ich hab beschlossen, mit dem Schreiben aufzuhören. Wahrscheinlich wird es für die meisten von euch nicht schlimm sein, aber manche, insbesondere meine Lehrerin, die ja doch immer ganz fanatisch nach meinen Texten war, waren erstaunt und ich glaube auch ein bisschen enttäuscht. Aber ich habe jetzt wirklich den Mut verloren, das alles weiter durch zuziehen. Es gibt  viele Leute, die besser schreiben als ich und mehr erreichen, und denen ich die Chancen lassen sollte. Das Schreiben war zwar immer ein ganz gutes Ventil, um meinen Gefühlen Platz zu machen und mir auch das ein oder andere von der Seele zu schreiben, aber seit einiger Zeit kann ich mich selbst nicht mehr mit meinen Charakteren identifizieren und das ist nicht gerade so gut. Eigentlich ist glaube ich das Schlimmste, das einer Autorin passieren kann.

    Ich wollte euch heute eine letzte Geschichte posten, die ein ganz kleines bisschen mein Favorit ist. Sie heißt “Der Engel an meiner Seite” und ist mal wieder ziemlich traurig. Ich habe sie anlässlich eines Wettbewerbs geschrieben, bei dem ich dann doch nicht mitgemacht habe. Ich hoffe sie gefällt euch :) Viel Spaß beim Lesen und über Kritik, Lob und Vorschlägen für Neues freue ich mich natürlich noch immer! So, aber um nun nicht nur im den heißen Brei zu lesen, die Geschichte. (weiterlesen …)


  10. Rezension: Sterben kommt nicht in Frage, Mama! von Judith End

    Dezember 7, 2010 by Mel

    Mit 25 bekommt Judith die Diagnose Brustkrebs. Wie wird es jetzt weitergehen? Wie wird ihre kleide Tochter Paula die Nachricht aufnehmen? Was, wenn sie stirbt, wer sorgt dann für die Kleine? Aber Judith ist stark, führt ihr Leben weiter, auch nachdem ihre rechte Brust amputiert wurde. Die Chemotherapie tut ihr übriges, aber Judith muss für ihre Tochter da sein, sagt sie sich. Auf ihrem Weg durchs Krebsland nimmt Judith den Leser an die Hand und schildert in Tagebuchform, was ihr alles widerfährt. Und nicht etwa in einer mitleidigen Art, wie man sie wahrscheinlich in vielen anderen Autobiografien serviert bekommt, sondern mit einem Lebensmut, den man selbst als Leser noch allzugut spürt! Etwas, dass das Buch noch viel realer gemacht und näher zu mir gebracht hat, waren der teilweise etwas ironische Schreibstil.

    Ich bin ganz zu anfangs mit emotionalem Abstand an das Buch herangegangen. Vielleicht lag das ja daran, dass ich die Autorin kennen (weiterlesen …)