*indieEckestellundschäm* Schon vor einer Woche habe ich eine E-Mail mit den Antworten auf meine Interviewfragen bekommen und ich Schussel habe ganz vergessen, das Interview online zu stellen. Ach Gott, ach Gott, ist es denn wirklich schon so weit, dass ich mir ALLES aufschreiben muss?
Nun gut, jetzt zum Buch. 2008 erschien Danis erster Krimi “Die Zahl” im Fischer Taschenbuchverlag. Es geht um den Ermittler Otto Morell, der sich von Wien in das kleine, ländliche Dörfchen Landau versetzen ließ, mitten in die Tiroler Bergen. Er hoffte, er hätte jetzt Ruhe vor Morden und jeglichen anderen Gewalttaten, aber da hat er falsch gedacht, denn schon bald passieren grausame Morde.
Im Sommer dieses Jahres erscheint der zweite Teil, “Zu Grabe”, in dem es wieder um Inspektor Morell gehen wird.
Meine Mama hat mir das Buch empfohlen und das soll etwas heißen, wenn ihr deutsche beziehungsweise österreichische Krimis gefallen, da ist sie nämlich ziemlich heikel. Schließlich habe ich das Buch auch gelesen und war ebenso, wenn nicht ein bisschen mehr, begeistert. Neugierig wie ich bin, habe ich Dani dann ein paar Fragen per E-Mail geschickt.
Gut, jetzt habt ihr genug erfahren, ich glaube ihr wollt jetzt endlich das Interview lesen, oder? Ja, ist schon okay, ich spanne euch nicht länger auf die Folter!
Viel Spaß beim Lesen!
Wann hast Du mit dem Schreiben begonnen?
Im Alter von 26 oder 27 Jahren (also eigentlich recht spät).
Hast Du literarische Vorbilder?
Nicht wirklich. Ich versuche einen eigenen Stil zu entwickeln und mich nicht zu sehr an anderen Schriftstellern zu orientieren. Natürlich habe ich aber Lieblingsautoren wie zB Jane Austen, Bernard Cornwell, Jeffery Deaver, Fred Vargas, Ian Rankin, Wolf Haas, etc.
Was ist das für ein Gefühl, durch Wien zu schlendern und das eigene Buch in der Buchhandlung zu sehen?
Es ist natürlich immer ein großartiges Gefühl, das eigene Buch in einer Buchhandlung zu sehen. Manchmal schleiche ich dann heimlich herum und platziere meine Bücher so, dass man sie besser sieht …
Warum hast Du ‘die Zahl’ gerade in Tirol angesiedelt?
Ehrlich gesagt: Keine Ahnung. ‘Die Zahl’ hätte auch gut in Deutschland, der Schweiz oder irgendeinem anderen österreichischen Bundesland spielen können. Die Entscheidung für Tirol war völlig spontan und aus dem Bauch heraus.
Wie und wo hast Du recherchiert? Hattest Du Hilfe dabei?
Ich habe hauptsächlich im Internet recherchiert. Dazu kamen einige Anrufe bei der Polizei und in der Gerichtsmedizin (wo alle übrigens irrsinnig freundlich waren) und das Einlesen in diverse Fachliteratur.




