Juni, 2011

  1. Bauchkribbeln!

    Juni 30, 2011 by Mel

    Morgen ist der letzte Schultag. Alleine das verursacht schon ein bisschen Krabbeln in meinem Bauch. Jetzt noch die Sportwoche hinter uns bringen und dann kann ich dem Lehrer mein Zeugnis entreißen und in die Sommerferien starten.

    Jetzt geh es wirklich schon wieder in den Endspurt, das ging soooo schnell!!! Ich weiß noch, wie ich am Anfang dieses Schuljahres in der Klasse saß und gespannt auf den neuen Lehrer gewartet habe. Mensch, ich kann’s kaum glauben.

    Morgen ist dann Abschlussfeier, ich bin schon sehr gespannt, denn dieses Mal ist das große Thema “Facebook”. Fragt mich nicht, wie der Lehrer das verpacken will, auf jeden Fall wird es sicher interessant. Die Weihnachtsfeier stand im Zeichen von “Anderssein” und war echt toll gestaltet. Ich finde sowieso, dass die Themen immer sehr lebensnah sind und uns alle in irgendeiner Weise betreffen. Am Montag meinte der Lehrer dann so, ob ich nicht vielleicht eine passende Geschichte hätte. Ich war erstmal ratlos, weil ich meinen Geschichten-Ordner schon Ewigkeiten nicht mehr geöffnet habe. Etwas gescheites hatte ich dann aber doch nicht auf Lager, also habe ich mich mehr oder weniger widerwillig an den Laptop gesetzt und zu tippen angefangen. Bis halb 12 bin ich gesessen, dann habe ich dem Lehrer die Mal geschickt.

    Gestern Nachmittag hat er dann begeistert geantwortet, dass er die Geschichte auf jeden Fall verwenden wird und sie ihm wahnsinnig gut gefällt. Er fände es auch ein bisschen unheimlich, dass ich mir einfach so (?) Geschichten aus dem Ärmle schütteln kann! Ähm … ja. Ich bin halt einfach gruselig.

    Heute hat er dann in der Klasse gefragt, wer denn die Geschichte vorlesen wolle. Erstes Opfer: Mel. Zweites Opfer: der Rest der Klasse. Erst hat sich keiner gemeldet, ich hatte nämlich keine Lust, mich alleine vor gut und gerne 200 Schüler zu stellen. Susi hatte sich dann gemeldet, aber alleine ist die Geschichte in meinen Augen doof vorzutragen, von wegen zwei verschiedene Protagonisten und so. Also habe ich mich dann breitschlagen lassen, die Story zusammen mit Susi vorzutragen. Wir haben zwei Stunden gemeinsam geübt, jetzt sollte die Sache sitzen. Ich bin wirklich schon total gespannt und aufgeregt!

    Wenn ich morgen Zeit habe (muss ja noch Koffer packen) post ich die Geschichte vielleicht sogar. Beim Schreiben hat es sich zwar noch immer nicht so ganz richtig angefühlt, aber naja … Was tut man nicht alles für die lieben Lehrer :D


  2. Das Glück der Erde …

    Juni 30, 2011 by Mel

    … liegt auf dem Rücken de Pferde. Ja, so in etwas kann es durchaus ausschauen.

    Gestern bin ich das erste Mal seit langem wieder auf einem Pferd gesessen. Nach meine Reitunfall hab ich es ja erstmal dabei belassen, die Pferdchen zu streicheln, raufsetzen wollte ich mich erstmal nicht mehr.
    Mein Onkel und meine Tante haben dann aber mal Westernreiten ausprobiert und meine Cousine damit angesteckt. Rebecca hatte früher ein Pflegepferd und ging englisch Reiten, aber sie findet auch, dass Western viel entspannter und lockerer ist.

    Gestern hatte ich dann meine erste Reitstunde! So hoch zu Ross hat man wirklich einen guten Ausblick, das muss ich schon zugeben. Und soll ich euch was sagen? Ich bin dann in der gleichen Stunde schon galoppiert :D Ja, da staunt ihr, was? Und sogar schon freihändig! Sprich, ich hatte wohl die Zügel in der Hand, aber die sind ja nicht zum Festhalten gedacht, also hab ich mich mehr oder weniger mit den Beinen an Chipsy geklammert. Die Kommandos sind auch anders als beim “normalen” Reiten, da gibt man ja dauernd Anweisungen, damit das Pferd weitermacht, beim Westernreiten gibt man nur einmal das Kommando und das Pferd macht das so lange, bis man eine weitere Anweisung gibt. Bremsen und Traben funtkioniert sehr gut, angaloppieren auch.

    Jetzt tut mir der Hintern und der Rücken und die Beine weh, aber hey, ich werde hoffentlich noch vor der Sportwoche wieder gehen! Das ist nämlich wirklich der Hammer, wenn man so eine ganze Pferdestärke unter sich hat und der Wind um die Ohren pfeift und man am liebsten gar nicht mehr absteigen möchte! Apropos absteigen: Damit hatte ich ein bisschen Probleme, weil mein Gleichgewicht etwas durcheinander war. Aber nach anfänglichen Gehproblemen ging ich auch nicht mehr breitbeinig wie ein Cowgirl sondern wieder halbwegs normal :)

    Ich hoffe, dass bald Bilder folgen werden, damit ich euch meine Topfigur auf dem Pferd nicht vorenthalten muss ;)


  3. Neues im Regal, was es mit der Freude auf sich hat und was sonst so ansteht

    Juni 30, 2011 by Mel

    Meine Lieben, ich habe mich schon eine Weile nicht mehr gemeldet.

    Gestern hab ich mir ein Buch gegönnt:

    Den ersten Teil habe ich ja schon hier und immer wenn ich mir das Cover anschaue, könnte ich glatt davon schmelzen. Der Dackel ist doch zum Anbeißen, oder nicht?

    Am Dienstag hab ich mich dann gefreut wie so ein Schnitzel :D Ich hab nämlich gesehen, dass ich das neue Buch von Cornelia Funke, Geisterritter, schon vorab lesen darf! Ja, da hab ichs dann wieder gequietscht wie sonst was :)

    Letzten Samstag hab ich mit meiner Cousine wieder T-Shirts gemacht. Dieses Mal haben wir uns selbst Motive draufgemalt bzw. -getupft. Noch so ein Unikat-Shirt :D

    Nächste Woche werde ich mich ganz rar machen, da fahren wir mit der Schule auf Sportwoche. Lust habe ich keine, jetzt noch viel weniger als sonst, aber ich wollte nicht diejenige sein, die immer angemeckert wird, weil die ganze Klasse nicht gefahren wäre. Meine Speicherkarte für die Kamera ist auf jeden Fall schon leer, ich werde mir aber eine neue kaufen, weil meine jetzige “nur” 8 GB hat und ich ja jeden Mist knipse, also wird noch eine kleinere angeschafft. Höchstwahrscheinlich werde ich dann einen Beitrag mit ein paar Bildern online stellen, sofern ein paar gute dabei sind ;)


  4. Der Hund aufm T-Shirt und die Geschichte dahinter

    Juni 23, 2011 by Mel

    Am Montag hat meine Cousine Geburtstag und ich hab schon lange überlegt, was ich ihr schenken soll. Sie selbst hat mich dann auf die zündende Idee gebracht: Von ihrem Freund wünscht sie sich ein Oberteil mit einem aufgedruckten Chihuahua – sie liebt ihre Beiden Flohtransporter über alles – und einen passenden Schal dazu. Na, warum dann nicht auch ein T-Shirt, aber nicht mit aufgedrucktem Hündchen, sonder einfach einem draufgenähten?
    Gesagt, fast getan. Ich wollte nämlich nur die Umrisse haben, aber so, dass man das Tier auch erkennen konnte. War gar nicht so einfach, eine Vorlage zu finden, aber letztendlich hab ich es geschafft.  Ja und nu?
    Stoffe standen mehr als genug zur Auswahl, aber welches passt wirklich? Soll ja schon auch ein bisschen ausgefallen sein, also hab ich mich für einen gemusterten entschieden, aber das seht ihr dann eh auf den Fotos.  Eigentlich wollte ich ein passendes oranges Shirt finden, aber irgendwie gab es genau DAS Orange wieder nicht … Aber so cremefarben geht ja auch (nein, das ist nicht reinweiß!).
    Heute Nachmittag bin ich dann ganz frech bei meiner Cousine reingeschneit und habe mir ihre Nähmaschine ausgeliehen, weil ich die von meiner Oma nicht mag. Also ab ich das ganze ausgeschnittene Ding erstmal zusammengenäht. Ich bin schon lange nicht mehr an einer Maschine gesessen, das merkt man auch am Anfang der Naht, aber dann war ich wieder ganz in meinem Element! Letztes Jahr habe ich ja schon eine Handtasche genäht und dieses Jahr will ich zusammen mit Rebecca – meiner Cousine – wieder eine in Angriff nehmen; vielleicht berichte ich ja zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.
    Als ich die Applikation fertig hatte dache ich mir aber, dass ich das nicht mit der Nähmaschine auf das Oberteil nähen kann, weil sich der Stoff ja verziehen würde. Tja … Ich glaube ich bin danach noch so ungefähr eineinhalb Stunden drangesessen und habe es mit der HAND draufgenäht. Ich habe das letzte Mal vor sieben Jahre einen Knopf mit de Hand angenäht, aber noch nie ein Motiv! Meine Finger sind jetzt sehr gut durchgelüftet, weil ich mich so oft gestochen habe, aber jetzt ist es fertig und hier seht ihr mein Kunstwerk:

    (Sagt nichts zu meinem schrecklichen Gestell, aber ich krieg einfach nichts auf die Rippen!)

     


  5. Leser sind …

    Juni 21, 2011 by Mel

    Gerade bei Jennifer gefunden und schnell mal geklaut :)

    1. Leser sind Katzenliebhaber.
    Ja, ich liebe meine kleine Mietze über alles!

    2. Leser sind sonnenscheu.

    Nee, ich liebe die Sonne! Obwohl ich nicht braun werde …

    3. Leser sind Bauchmenschen.

    Hm … Ich würde das bei mir 50/50 einteilen. Manchmal entscheide ich wegen meinem Bauchgefühl, manchmal mit Sinn und Verstand.

    (weiterlesen …)


  6. Rezension: Beim Leben meiner Schwester von Jodi Picoult

    Juni 20, 2011 by Mel

    “Wenn du eine Schwester hast und die stirbt, sagst du dann nicht mehr, dass du eine hast? Oder bist und bleibst du eine Schwester, auch wenn der andere Teil der Gleichung verschwunden ist?

    Anna hat es satt, immer als Ersatzteillager für ihre Schwester herzuhalten. Schon von Geburt an spendete sie Kate Leukozyten, Trombozyten und noch ganz andere Dinge. Und nie hat sie jemand gefragt, ob sie das will.
    Jetzt, mit 13 Jahren, hat sie die Nase voll. Durch Zufall ist sie auf den Anwalt Campbell Alexander aufmerksam geworden, der schon so manchen absurden Fall vor Gericht ausgefochten und gewonnen hat.
    So kommt es zum ersten Fall in der Geschichte von Providence, in dem ein Kind seine Eltern verklagt. Anna will nur das Recht auf eigene Entscheidungen in medizinischen Fragen, aber kann ihr Anwalt den Richter überzeugen? Und wie reagieren die Eltern auf die Klage? Kann Anna ihre Schwester einfach so ohne schlechtes Gewissen sterben lassen?

    Ich finde Anna sehr erwachsen für ihr Alter. Sara und Brian sind blind dafür, was sie Anna antun und wollen nur, dass Kate noch länger lebt, die Leukämie vielleicht sogar besiegt. Man merkt schon sehr früh, dass die Krankheit der einzige Lebensinhalt der ganzen Familie ist. Aber was kann einem Elternpaar schlimmeres passieren, als eine Tochter langsam und qualvoll zu verlieren?
    Was mich aber störte war das Ende. Dass Anna die Entscheidung der Anklage nicht ganz alleine gefällt hat, fand ich nicht gut. Mehr kann und will ich nicht schreiben, da dies sonst in einen Spoiler ausarten würde. Aber wäre es nicht besser gewesen, wenn der Leser die Hintergründe schon früher erfahren hätte?
    Ich mag Jodi Picoult als Autorin sehr gerne, ihre Geschichten haben immer enormen Tiefgang und lassen mich noch sehr lange über die Handlung nachdenken, auch nachdem ich die letzte Seite gelesen und das Buch zugeschlagen habe.
    Als kleiner Ausschweifer in Richtung der Verfilmung: Hier ist es gar nicht schlimm, wenn man zuerst den Film gesehen und dann das Buch gelesen hat. Wobei mir der Film fast besser gefallen hat …


  7. Rezension: Nach dem Amok von Myriam Keil

    Juni 14, 2011 by Mel

    Vor ein paar Monaten lief Maikes Bruder David an seiner Schule Amok und erschoss sich anschließend selbst. Für die 16-jährige ist es nicht einfach, mit allem umzugehen, denn als der Lehrer, den David angeschossen hat, wieder an die Schule zurückkommt, beginnen ihre Mitschüler sie zu mobben.
    Sandra, mit der Maike schon davor nicht so gut klarkam und die ihr ihren Freund Jannik ausspannen will, verbreitet das Gerücht, dass sie vom Amoklauf gewusst, ja, ihn sogar mit geplant hätte. Für Maike wird das Mobbing immer mehr zur Last, aber nicht nur das.
    Es ist sinnlos, mit ihren Eltern darüber zu reden, sie kommen nämlich selbst nicht damit klar. Wenn sie miteinander reden, eskaliert es in einen Streit. Maike ist es ein Anliegen, über alles zu reden und es so aufzuarbeiten, aber ihre Eltern blocken das ab. Es ist, als wollten sie nicht wahr haben, dass ihr Sohn das gemacht hat.
    Sie ist auf der Such nach der Antwort, (weiterlesen …)


  8. Auf diese Bücher freue ich mich 2011 – Teil zwei

    Juni 13, 2011 by Mel

    Mir ist gerade aufgefallen, dass ich die Liste gar nicht weitergeführt habt. HIER gelangt ihr zu Teil eins.

    Dann starten wir am besten gleich voll durch!

    Juli 2011

    • Der Vollstrecker – Chris Carter
    • Teufelsengel TB – Monika Feth •
    • The Forest-Wald der tausend Augen TB – Carrie Ryan •
    • We all fall down TB - Eric Walters •

    August 2011

    • Allerliebste Schwester  TB – Wiebke Lorenz •
    • In den Augen der anderen – Jodi Picoult
    • Scherbenparadies – Inge Löhnig •
    • Zu Grabe – Daniela Larcher
    • Bissige Jungs küssen besser – Mari Mancusi
    • Leichenroulette – Anna Maria Sigmund

    September 2011

    • Der Augenjäger – Sebastian Fitzek
    • Fahr zur Hölle – Kathy Reichs
    • Im Netz des Todes – Leslie Parrish
    • Oktoberfest – Christoph Scholder
    • Ausgesaugt – Charlie Huston
    • Engelsmorgen – Lauren Kate
    • Seventeen Moons – Kami Garcia
    • Alterra 3 – Maxime Chattam
    • Summer and the city – Candace Bushnell
    • Die Prophezeiung der Schwestern 3 – Michelle Zink
    • Percy Jackson 2 TB – Rick Riordan
    • Susannah 6 – Meg Cabot
    • Der Fluch von Scarborough Fair – Nancy Werlin
    • Das Jahr der Vampire – Susan Hubbard

  9. Mein Sommerhit 2011

    Juni 11, 2011 by Mel

    Heute möchte ich euch mal meinen ganz persönlichen Sommerhit vorstellen

    James Cottriall ist ja einer meiner absoluten Lieblingssänger, zumal er total sympathisch ist! Ja, ich hab nicht nur mit Autoren zu schaffen, sondern auch noch mit Musikern, wird ja immer schlimmer ;)
    Ich warte schon seit einer gefühlten Ewigkeit auf das Lied, am 15. Mai wurde es dann das erste Mal präsentiert. Und diese Woche kam das Video dazu raus! Ach, wat schön.
    Aber bevor ich euch hier zuquassle: Seht euch das Video an, legt euch in die Sonne und genießt alles :D


  10. Rezension: 750 Gramm pro Woche von Renate Kaiser

    Juni 11, 2011 by Mel

    Für Tabea ist es nicht einfach, sich nach dem Umzug in die neue Klasse einzuleben. Der Einzige, der sie beachtet, ist Niklas. Und plötzlich hegen die Mädchen aus der angesagtesten Clique Interesse an ihr. Sie nehmen sie in ihren total hippen Geheimclub auf, aber nur unter einer Bedingung: Sie muss 750 Gramm pro Woche abnehmen … Was tun, gegen Magerwahn und Gruppenzwang? Und dann ist da ja auch noch Niklas, der Tabea von Anfang an vor den Zicken gewarnt hat…

    Das Buch ist sehr dünn und somit auch kurzweilig. Man hätte das alles viel mehr ausbauen können, aber ich weiß, dass die Kapazität des Buches beschränkt war, deshalb ist das auch kein Minuspunkt, der ins Gewicht fällt.

    Tabea ist eine total normale Jugendliche, auch wenn sie mir oft einmal etwas zu patzig erschien, was aber auch daran liegen kann, dass ich selbst nie so war wie sie. Natürlich, ich hatte auch Zoff mit meiner Familie, aber ich war nie so verletzend.
    Ihr kleiner Bruder Aaron war DAS Paradebeispiel für einen kleinen, nervtötenden Bruder! Da bin ich doch gleich wieder froh, dass ich Einzelkind bin.
    Das Thema an sich ist nicht ganz einfach, aber die Autorin hat das sehr gut umgesetzt, sodass es wirklich auch für Jüngere empfehle.
    Die Sprache war auf jeden Fall die eines Teenagers. Ein paar Mal dachte ich mir allerdings, ob eine 13-jährige wirklich solche Dinge denkt, wie sie beschrieben wurden?

    Um es auf den Punkt zu bringen: Ein kleines, aber feines Buch, das ein ernstes Thema behandelt und durch die Leserunde sehr viel Spaß gemacht hat!