Juni, 2011

  1. Neu im Regal, 07. Juni 2011

    Juni 11, 2011 by Mel

    Gestern war ein robustes kleines Päckchen in der Post. Folgendes war drin:

    Beschreibung laut Amazon:  Einige Monate ist es her, dass David, der fünfzehnjährige Bruder von Maike, zum Amokläufer wurde – und immer noch ist Maikes Welt aus den Fugen. Ihre Eltern tun alles, um die Tat des Sohns zu verdrängen, und in der Schule sieht sich Maike zunehmend einer Wand aus Ablehnung und Misstrauen gegenüber. Auch die Beziehung zu ihrem Freund Yannik bekommt Risse, denn Yanniks bester Freund liegt seit dem Amoklauf schwer verletzt im Krankenhaus. Als dann noch ein Mädchen aus ihrer Clique das Gerücht in Umlauf bringt, Maike habe vorab von dem Amoklauf gewusst, sieht Maike sich einem zunehmenden Mobbing ausgesetzt …

     

    Ich lese das Buch gerad gemeinsam mit ein paar anderen in einer Leserunde und hab in zwei Tagen bereits die Hälfte verschlungen.

    Durch Zufall hab ich dann auf dem Bücherstapel im Wochnzimmer noch ein paar Exemplare für mich gefunden, die Mama mir am Samstag vom Bücherflohmarkt mitgenommen hat (ich hab ihn verpennt …)


  2. Rezension: Blood on my hands von Todd Strasser

    Juni 5, 2011 by Mel

    Aber ich halte durch. Ich tue, was ich tun muss. Ich werde warten.

    Callie findet Katherine. Ermordet. Schockiert nimmt sie das Messer in die Hand, mit dem Katherine erstochen wurde und wird prompt fotografiert, wie sie mit der Waffe neben der Leiche kniet.
    Panisch flüchtet sie vor allem. Vor der Polizei, vor ihren „Freundinnen“, vor ihrer Familie. Doch wie kann sie beweisen, dass nicht sie, sondern jemand anderer Katherine getötet hat?! Eine Möglichkeit muss es geben. Und Calli wird den Weg finden, denn mit Hilfe von außen kann sie bestimmt beweisen, dass sie unschuldig ist, auch wenn alle Indizien gegen sie sprechen …

    Ich hab mich sehr auf das Buch gefreut. Bei Facebook gab es ja wieder ein interaktives Gewinnspiel, das ich gespannt verfolgt habe, deshalb hat mich das Buch doppelt gereizt.
    Ganz zu Anfang: Ich mag Todd Strasser alias Morton Rhue als Autor sehr gerne; sein Schreibstil ist angenehm und flüssig.
    Hätte ich Schafskopf nicht aus Versehen die letzte Seite aufgeblättert und vor lauter Neugierde gelesen, wäre ich bis zum Ende bestimmt nicht drauf gekommen, wer der Mörder ist! Callie kam mir zu Beginn nicht so vor, als wäre sie wirklich 17, eher jünger, ihre Gedanken waren nämlich oft wahnsinnig naiv. Oder sind Mädchen in dem Alter SO blauäugig?
    Was mich allerdings bei den Büchern von Morton Rhue oder Todd Strasser, oder wie auch immer wir ihn jetzt nennen wollen, schockiert: Das alles kann passieren. Das alles ist passiert. Das alles wird früher oder später einmal passieren.


  3. Neuzugänge vom 05. Juni 2011

    Juni 5, 2011 by Mel

    Tja, es war mal wieder Flohmarkt … Mama hat mir aber schon gesagt, dass ich ein neues Regal bekomme, dafür fliegt halt eine Kommode raus, in der sowieso nur Schulsachen sind. Wer braucht schon Schulsachen, wenn man dafür ein neues BÜCHERREGAL bekommt?! ;)

    Das habe ich heute abgestaubt:

    Brian D’Amato – 2012
    Tamara McKinley – Anemonen im Wind
    Tamara McKinley – Die Farm am Eukalyptushain
    Therese Fowler – Der Engel auf meiner Schulter
    Madge Swindells – Das Flüstern des Wassers
    Celeste Jones, Kristina Jones, Juliana Buhring – Nicht ohne meine Schwestern

    Nachtrag: Ein Halstuch habe ich auch gekauft :D


  4. Heute im Briefkasten + Neuzugänge vom 03.06.2011 + Was gibt es Neues?

    Juni 5, 2011 by Mel

    Sooooo, hier kommt einmal wieder ein Lebenszeichen von mir!

    Gestern waren Mama und ich wieder in München, die Ausbeute ist dieses Mal nicht ganz so üppig wie sonst, aber ich bin trotzdem zufrieden:

     

    Wir sind die Nacht – Wolfgang Hohlbein
    Mein Traummann, die Zicke und ich – Sarah Harvey
    Geliebte des Feuers – Marjorie M. Liu
    Hexentochter – Nancy Holder & Debbie Viguié
    Hexenkuss – Nancy Holfer & Debbie Viguié
    Traummörder – Shane Briant
    Wish u were dead – Todd Strasser
    Dämonenzorn – Jenna Black

    In den letzten Tagen habe ich auch fleißig meinen Postboten geschunden:

     

    Die Tränen der Tochter von Khady habe ich von Claudia bekommen, ihre Mutter hat es aus Versehen doppelt gekauft. Nenn es einfach Liebe von Lisa Tucker habe ich ertauscht – mal wieder. In weißer Stille stand ja schon lange auf meinem Wunschzettel, Claudia hat es für mich bei Ebay ersteigert und seitdem dümpelte es bei ihr rum, jetzt stapelt es sich allerdings schon bei mir :D
    Das Büchlein und das Schild habe ich auch von Claudia bekommen, als Nach-Geburtstagsgeschenk, sozusagen. Wisst ihr, was in dem Buch drin steht?

    Nein, ist nicht zum Geburtstag. Sieht nur so aus.
    Viele Grüße

    Tjaja, so isse, die liebe Claudia ;) Den Spruch aus dem Schildchen muss ich mir hinter die Ohren schreiben:

    Das Rezept für Gelassenheit ist ganz einfach:
    Man darf sich nicht über Dinge aufregen, die nicht zu ändern sind.

    Stimmt, ist ja schade für die ganzen Nerven, die man da so beansprucht, wenn man sich aufregt.  Ich weiß schon, wem ich den Spruch als nächstes sage *hüstel*

    750 Gramm pro Woche von Renate Kaiser ist für eine Leserunde mit der Autorin. Im Buch ist auch eine liebe Widmung, über die ich mich sehr gefreut habe, als ich das Buch ausgepackt habe.

    Brief an mein Leben von Miriam Meckel habe ich mir selber gekauft. Ich bin schon wahnsinnig gespannt auf das Buch und werde es nach den anstehenden drei Leserunden mal in Angriff nehmen. In der nächsten Woche sollte noch zwei Bücher – Nach dem Amok von Myriam Keil und Der Kuss des Jägers von Sarah Lukas – bei mir eintrudeln, weil dann auch bald die Leserunden dazu starten. Ich freu mich schon ziemlich, auch wenn ich sehr viel zu tun habe in letzter Zeit, aber jetzt stehe noch die drei letzten Tests an und dann fahren wir eh schon mit der Schule auf Sportwoche (darauf freu ich mich allerdings gar nicht …)

    Was gibt es denn sonst noch so Neues? Valentina geht’s im Moment mal nicht so gut, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie sich wieder aufrappelt, immerhin hat sie es ja schon mal geschafft, relativ entspannt an alles ranzugehen. Und jetzt haben wir ja wirklich nicht mehr lange Schule, dann soll sie sich mal schön auf Terrasien fläzen und ihre ganzen ungelesenen Bücher lesen (sie hat fast so viele wie ich ^^).
    Meine Nachbarn waren im Urlaub und sind gestern wieder nach Hause gekommen. Mensch, die Kinder haben sich ganz schön gefreut, als sie mich im Garten gesehen haben. Und ich mich erst! Es war ganz ungewohnt ruhig ohne Lauras und Florians Gekreische und Geschrei.
    In den letzten Tagen hab ich mal ein paar Armbänder geknüpft. Ihr wisst schon, so ganz einfach Freundschaftsbänder, aber wenn ich gerade mal nicht gelernt oder gelesen hab, wollte ich mich auch nicht langweilen. Tjoa, jetzt hab ich da ein paar gemacht und den Rest der Zeit doof Löcher in die Luft gestarrt. Oder geschlafen. Oder gegessen. Naja, irgendeine Beschäftigung habe ich schlussendlich immer gefunden, auch wenn sie noch so sinnlos war.
    Am Donnerstag war dann ein schwerer Autounfall auf der Bundesstraße hier in der Nähe. Zwei Mädchen sind dabei gestorben. Ich kannte die beiden nur vom Sehen, aber trotzdem schlimm genug, immerhin war eine davon gerade mla so alt wie ich … So schnell kann’s vorbei sein :(

    Mir fällt nichts spannendes mehr ein, das ich euch erzählen könnte, außer, dass ich heute noch Geschichte, Rechnungswesen und CRW (Computerunterstütztes Rechnungswesen) lernen werde. Nun denn, bis bald mal wieder!


  5. Rezension: Totengleich von Tana French

    Juni 1, 2011 by Mel

    Cassie Maddox arbeitete früher als Undercoverbeamtin, bis sie von einem Drogenkönig niedergestochen wurde. Seither war sie im Dezernat für häusliche Gewalt untergebracht; jeden Tag in einem Hosenanzug hinterm Schreibtisch sitzen. Eigentlich nicht das, was sich Cassie vorgestellt hatte, aber sie nahm es hin.
    Doch dann ruft ihr Freund sie zu einem Tatort, wo sie auch auf ihren Undercover-Chef Frank trifft. Eine weibliche Leiche wurde gefunden und zunächst ist es für Cassie ein Rätsel, warum gerade sie zum Fundort der Leiche gerufen wurde – bis sie die Leiche sieht. Die Tote sieht ihr zum Verwechseln ähnlich, bis auf die tödliche Stichwunde im Bauch.
    In Franks Kopf entsteht bereits ein Plan: Der Tod der Frau hat sich noch nicht herumgesprochen, ihre Mitbewohner und Kommilitonen haben sie noch nicht als vermisst gemeldet, also hat er die Chance, allen aufzutischen, dass diese junge Frau nur niedergestochen wurde, es aber überlebt hat. Kurz gesagt: Er will Cassie in das Umfeld der Erstochenen (weiterlesen …)