Rezension: Sommerfrost von Manuela Martini

3. Februar 2011 by Mel

Lyra ist 15 und lebt allein mit ihrer Mutter in Spanien. Gerade als die Sommerferien beginnen, verschwindet ein Mädchen aus Lyras Bekanntenkreis. Eigentlich hat sie nie viel mit Pia zu schaffen gehabt, aber deren Verschwinden geht ihr doch näher als gedacht. Eigentlich sollte sie ja die ganzen Sommerferien mit ihren Freunden Patrick, Bea un Oliver am Strand verbringen, aber dann lernt sie Leander kennen. Und Leander kannte Lyras Schwester, die vor 10 Jahren bei einem Autounfall starb. Denkt jedenfalls Lyra, denn sie erfährt etwas anderes …
Die macht aber gemeinsam mit ihren Freunden einen anderen entscheidenden Fehler: Sie beginnt selbst zu ermitteln und begibt sich damit in eine ungeahnte Gefahr, die ihr später zum Verhängnis wird.

Das erste, das mir auffiel, war der Name. Ist diese Parallele zu ‘Der goldene Kompass’ gewollt oder nur Zufall? Was mich noch gestört hat war, dass sie auch immer so aggressiv auf ihre Mutter reagiert hat.
Zu anfangs tat ich mich echt schwer, weil ich Lyra nicht mochte. Sie schien mir wie eine dieser Zicken, die alles besser wissen und so, aber mit der Zeit legte sich das und ich fand sie immer sympathischer.
Zum Ende hin wurde es auch richtig, richtig spannend, sodass ich einfach nur mehr weiter lesen MUSSTE! Obwohl die Geschichte zum Schluss ein bisschen sehr ins Fantastische Genre abdriftete, war sie noch immer schön und fesselnd. Auch wenn Lyra mir ein bisschen lebensmüde erscheint: Der Nervenkitzel hat sich genau deshalb auf mich übertragen!


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