Rezension: Glückskekse von Anne Hertz

1. Februar 2011 by Mel

Was kann ich tun, um endlich glücklich zu werden? SIE
Das frage ich mich auch oft. ER
Jana wird ausgerechnet an ihrem Geburtstag verlassen! Und weil sie trotzdem das große Glück möchte schlägt ihr ihre Freundin Miriam vor, einfach an eine ausgedachte Nummer eine SMS zu schreiben. Und sie bekommt sogar eine Antwort! Vom geheimnisvollen ER. Die beiden simsen hin und her und philosophieren darüber, was man tun kann, um glücklich zu werden. Irgendwann ist Jana an den Punkt angelangt, wo sie sagt, dass sie IHN unbedingt kennen lernen und wissen will, wer hinter diesem Unbekannten steckt …
Roland ist ein Postbote Anfang 30, dessen Freundin gerade Schluss gemacht hat. Da bekommt er, wie es das Schicksal so will, eine SMS von einer Unbekannten, die immer nur mit SIE signiert. In der ersten SMS fragt SIE, was SIE tun kann, um endlich glücklich zu werden. Und da beginnt Roland nachzudenken. Was würde IHN glücklich machen? Ist er vielleicht schon glücklich? Schon hat er sich auch den Gedankenaustausch mit IHR eingelassen und ist auf dem weg, sein ganz persönliches Glück zu suchen.
Glückskekse ist das erste Buch, das ich von Anne Hertz lese. Von Anfang an war ich ein wenig genervt von Jana. Sie ist zwar ganz nett, aber eine Heulsuse und total orientierungslos. Zwar legt sich das im Laufe des Buches etwas, aber so richtig liebenswert macht es sie einfach nicht.
Roland ist schlichtweg ein Waschlappen. Nicht, dass ich was dagegen hab, dass er so philosophisch ist, aber ist wirklich ein Mann so? Vielleicht werde ich es irgendwann herausfinden. Und dann seine Geschichten zwischendurch. Nach der Dritten habe ich sie schlichtweg nur mehr übersprungen, die Handlung wurde dadurch nämlich immer nur unterbrochen. So nett die Idee ist, aber ne, das passt einfach nicht rein!
Alles in allem war es seichte Unterhaltung, die stellenweise total langweilig war und durch den gezwungenen Humor nicht viel besser wurde …


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