Nicholas Sparks, weltbekannter Autor (ich glaube, das hätte ich nicht erwähnen müssen
), begibt sich 2003 mit seinem großen Bruder Micah auf eine Weltreise. Sie besuchen viele Sehenswürdigkeiten, beispielsweise den Ayers Rock, Machu Picchu, Tadsch Mahal, etc. Anfangs zweifelt Nicholas daran, ob er die richtige Entscheidung getroffen hat. Micah versucht seinen Bruder immer mit seiner Vorfreude anzustecken, doch das funktioniert nicht ganz so, wie er es geplant hat. Als die Reise endlich beginnt, wird auch Nicholas nervös, aufgeregt und freut sich auf die bevorstehenden drei Wochen mit seinem Bruder. Gleich anfangs freunden sie sich mit der mitreisenden Ärztin und einem Ehepaar an, das auch mit von der Partie ist.
Während sie die Tage mit dem Bestaunen der Bauten und Naturwunder verbringen, tauchen die beiden Brüder immer tiefer in die Erinnerungen an ihre Kindheit ein. Der plötzliche Tod der Eltern und der Schwester, die Hochzeiten, die ersten Kinder, die Schulabschlüsse, die gemeinsame Zeit als Kinder.
Ich finde das Buch nicht schlecht, hat mich aber auch nicht vom Hocker gehauen. Es ist nicht so, dass ich Biografien (oder Memoiren, wie man will) nicht gerne lese, aber ich konnte anfangs nichts damit anfangen. Die Kindheit, das Teenageralter, die Zeit danach. Es war zwar relativ gut, wie es verlaufen ist, aber ich fand es irgendwie … hmm … nicht so prickelnd. Klar, ein Leben verläuft, wie es eben verlaufen soll, aber es gäbe sicher Stellen, die man hätte besser beschreiben können. Mir gingen auch die Gefühlsbeschreibungen, die ins Detail gehen, etwas ab. Sicher, er schrieb, wie es ihm ging, aber ich konnte mir es doch nicht richtig vorstellen. Alles in allem eine nette Lektüre, aber meiner Meinung nach kein Muss.
Rezension: Nah und fern von Nicholas & Micah Sparks
27. Juli 2011 by Mel
Category 3 Sterne, Biografien, Rezensionen
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