Sandra hat ein Geheimnis, das sie niemandem erzählen darf und kann: Seit geraumer Zeit lebt sie alleine mit ihrer kleinen Schwester Vanessa, weil ihre Mutter ihre Zeit lieber bei ihrem Freund verbringt, als bei ihren Töchtern. Für Sandra ist es alles andere als einfach, denn das Geld ist immer knapp und zusätzlich muss sie noch für die Prüfungen in der Schule lernen. Ihr neuer Klassenlehrer Nils Joswig merkt genau, dass etwas nicht stimmt. Er bietet ihr immer wieder ihre Hilfe an, aber Sandra versichert ihm immer wieder, dass alles gut ist. Doch dann richten sich heftige Mobbingattacken gegen Sandra.
Erst versucht sie, alles an sich abprallen zu lassen, aber irgendwann verlassen sie ihre Nerven und sie will sich vor die U-Bahn werfen. Zum Glück kann eine Freundin sie davon abhalten. Trotzdem hört das Mobbing nicht auf, dehnt sich sogar auf Facebook aus.
Joswig versucht weiter, an Sandra heran zu kommen, während diese immer noch abblockt. Aber Sandra spürt: Zwischen Joswig und ihr ist mehr. Aber eine Beziehung zwischen einem Lehrer und einer Schülerin – das funktioniert nie und ist zudem gesetzlich verboten.
Erst viel zu spät merkt Sandra, dass sie sich durch ihre Liebe zu ihrem Lehrer selbst in Gefahr bringt …
Lange ersehnt, gleich gelesen! Meine Erwartungen an Inge Löhnig waren auch dieses Mal wieder hoch und sie hat sie – wie auch nicht anders zu erwarten – größtenteils erfüllt! Sie gehört zu den Autoren, die sich von Buch zu Buch steigern.
Was mich allerdings störte, waren die vielen Kraftausdrücke. Ich weiß, dass die heutige Jugend so redet, aber ich halte mich mehr oder weniger von solchen Schimpfwörtern fern und mag es auch nicht, wenn jemand anderes so flucht.
Ich fand es schön, dass Sandra neben diesem ständigen Unglück auch etwas schönes passierte; ich habe es ihr wirklich gegönnt, auch wenn es nicht so ganz legal war! Dafür, dass sie erst 17 ist, finde ich es bemerkenswert, wie lange sie diese große Last alleine auf ihren Schulter getragen hat.
Ihre Mutter scheint ja ihren Freund wichtiger zu finden. Ich hätte ihr am liebsten jedes Mal, wenn sie in der Geschichte vorkam, eine runtergehaut. Diese Frau hätte mich zur Weißglut gebracht, immer wieder aufs Neue!
Ich habe zu dem Buch nicht viel zu sagen. Es hat mir gut gefallen, den ersten Jugendthriller der Autorin fand ich jedoch besser. Deshalb gibt es gute vier Sterne und wieder große Gespanntheit, auf das nächste Jugendbuch.
Das Lied kommt oft im Buch vor. Auch wenn ich es am Anfang komisch fand, gefällt es mir mittlerweile echt gut und ich höre es hin und wieder zwischendurch
Sozusagen der Soundtrack zum Buch




