Rezension: Septemberblut von Rebekka Pax

16. Juli 2011 by Mel

Amber glaubt nicht an das ganze übersinnliche Zeug, das ihren Bruder Frederik so fasziniert. Doch als Frederik aus dem Fenster springt – oder gestoßen wird -, vererbt er ihr ein geheimnisvolles Messer, das scheinbar Vampire töten kann. Für sie ist das alles Nonsens, doch dann lernt sie den äußerst attraktiven Julius kennen – einen uralten Vampir hochpersönlich.
Julius jedoch hat nur eine Aufgabe zu erfüllen: Er soll Amber und das Messer zu seinem Meister schaffen, damit mit der Waffe vorerst nicht noch mehr Vampire getötet werden, denn Frederik war sehr fleißig auf seinem Gebiet. Er ist nicht begeistert von der Aufgabe, doch er widersetzt sich der Anweisung auch nicht.
Aber dann merkt Julius, dass er sich gefühlsmäßig nicht von Amber distanzieren kann, sein Herz schlägt nur noch für sie. Aber kann Amber einen Vampir lieben? Das ist doch viel zu gefährlich für einen Menschen! Oder doch nicht? Vorerst ist sie in Sicherheit beim Clan der Leonhardt, aber dann entbrennt ein eiskalter Krieg zwischen zwei verfeindeten Clans …

Das Buch stand nun schon ewig auf meiner Wunschliste und auch schon eine Weile in meinem Regal. Erst dachte ich: Ja, gut, schon wieder einer dieser Vampirromane, aber Septemberblut hat die Bezeichnung “ein etwas anderer Vampirroman” redlich verdient! Julius ist nicht unfehlbar; Amber ist keines dieser armen, hilflosen Großstadtmädchen, sondern eine junge Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht.
Die Geschichte wird zum Ende hin immer spannender und lässt reichlich Platz für einen weiteren Teil, der hoffentlich genauso toll wird wie dieser!


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