Elizabeth Taylor’s Leben war ganz normal – bis sie bei einem Autounfall getötet wird. Und unerwarteter Weise wacht sie auch noch in einem schrecklichen Kostüm, unechten Designerschuhen und fürchterlichem Make-Up im Leichenschauhaus auf. Nebenbei rettet sie auch noch Marc, einen Arzt, der vom Dach des Krankenhauses springen wollte, weil er so deprimiert war. Ihre beste Freundin Jessica nimmt die Nachricht, dass Betsy doch nicht tot ist, recht gelassen entgegen. Nach deren Tod hat sie auch das Haus ihrer Freundin gekauft, damit es nicht die unbeliebte Stiefmutter Antonia bekommt. Es genügt ja schon, dass Ant Betsy’s Designerschuhkollektion geklaut hat! Aber die Schuhe kommen dann doch wieder an die rechtmäßige Besitzerin zurück.
Zu allem Überfluss taucht auch noch der extrem gutaussehende und total nervige Vampir Sinclair auf, der behauptet, Betsy sei die neue Vampirkönigin, und müsse den Widerling Nostro beseitigen. Natürlich passt es Betsy überhaupt nicht in den Kram, dass sie sich so zu Sinclair hingezogen fühlt und ihn aber doch verabscheut.
Als ich das Buch angefangn habe, konnte ich mich gar nicht mit der zickigen und frechen Betsy arrangieren, die zudem auch noch einen extremen Schuhtick hatte. Aber als Sinclair ins Spiel kam, wurde alles ganz anders. Es ist sicher kein Muss, aber doch relativ gute Unterhaltung, wobei der Humor teilweise gewöhnungsbedürftig war und meiner Meinung nach auch manchmal erzwungen.
Süß wie Blut und teuflisch gut
Langsam findert Betsy sich damit ab, dass sie die neue Königin der Vampire ist. Aber eins steht für die fest: Ein Job muss her! Und twar sofort. Also macht sie sich gleich auf die Suche und wird auch schnell fündig. Zufällig sucht Mr. Mason, Chef von Macy’s, eine Verkäuferin für die Schuhabteilunh, die abends arbeiten kann. Das Angebot kommt für Betsy wie gerufen und sie nimmt an. Das einzige Hindernis ist Sinclaid, der so rein gar nicht dammit einverstanden ist, dass seine Königin als Verkäuferin bei Macy’s angestellt ist. Doch Betsy ignoriert seine Meinung und macht wie immer was sie will. Und wie hätte es anders sein sollen? Eine neue Aufgabe wartet schon wieder auf Betsy: Sie soll gemeinsam mit Sinclair, Tina und noch ein paar anderenb Vampire herausfinden, wer grundlos unschuldige Vampire abschlachtet.
Ich muss sagen, Betsy hat sich im zweiten Buch sehr verändert, was ich aucch willkommen heiße. Sie ist zwar noch immer frech, zickig und launisch bis zum geht nicht mehr, aber langsam fang ich an, die wirklich ins Herz zu schließen. Genauso wie mit Sinclair immer besser gefällt. Wie schon das Buch davor kein Muss, aber auch nicht schlecht.





