Rezension: Wenn es plötzlich Liebe ist von Jessica Bird

1. Januar 2011 by Mel

Grace Hall ist reich, schön, verheiratet und nach dem Tod ihres Vaters die alleinige Erbin der Hall-Stiftung. Es wird kein leichtes Erbe sein, das weiß sie, aber sie will sich nicht von denjenigen unterkriegen lassen, die denken, dass sie es nicht schaffen wird.Und dann wird eine ihrer Freundinnen in ihrem Haus grausam umgebracht. Eine der Freundinnen, die ebenfalls gemeinsam mit Grace auf der Liste der „einflussreichsten Frauen New Yorks“ steht.

Nick, der Mann von Grace‘ Freundin, empfiehlt ihr einen Leibwächter, weil er ernsthaft um ihr Wohl besorgt ist. Grace meint, dass sie keinen Bodyguard braucht, sie hätt doch ihren eigenen Sicherheitsdienst und überhaupt wäre das doch auch gar nicht nötig. Aber trotzdem lässt sie sich breitschlagen und engagiert John Smith. Seine Referenzen sind beeindruckend, er selbst auch.

In Grace‘ Ehe läuft es seit einiger Zeit nicht mehr gut, um die Wahrheit zu sagen: Es läuft äußerst schlecht. Als hätte sie damit und mit der Organisation es Jahresballes der Stiftung nicht schon genug Probleme, fühlt sie sich zu dem harten, unnahbaren John hingezogen, aber er weist sie immer wieder ab. Grace fühlt sich teilweise jedoch eingeengt von John Schutz. Aber als noch eine ihrer Freundinnen ermordet wurde, die ebenfalls auf der bereits genannten Liste stand, sieht sie es ein bisschen ein, dass der Schutz nötig ist. Und dann landet sie mit John im Bett …

Schnulzig und schmalzig bis zu geht nicht mehr. Was wie eine Kritik klingt, ist keine. Das Buch war romantisch und wirklich schön. Der Schreibstil der Autorin ist mir mittlerweile bekannt und ich mag ihn sehr gerne, weil er flüssig und gut zu lesen ist. Ich hatte schon recht früh eine Vermutung, wer der Mörder war, aber ich wollte mich noch nicht verrennen. Die Morde waren für mich eigentlich nebensächlich, ich war ganz auf die Sache zwischen John und Grace fixiert. Es hat mich allerdings gestört, dass es so ewig gedauert hat, bis die beiden im Bett gelandet sind. Nicht, dass ich auf die Sexszenen aus gewesen wäre, aber dieses ewige hin und her ging mir mit der Zeit ein wenig auf die Nerven. Sonst fällt mir keine Kritik ein und das ist eigentlich richtig erstaunlich, denn gerade bei solchen Liebesromanen bin ich sonst recht kritisch.


2 Kommentare »

  1. Tanja sagt:

    Romane in denen das Hauptaugenmerk auf die Liebe gerichtet ist, sind leider nichts für mich. Vielleicht denken wir ähnlich? Schade ist, dass du schon recht früh wusstest wer der Mörder ist. Dann nämlich, wird dieses schöne Buch leider nichts für mich sein. Ansonsten finde ich deine Rezi wirklich schön geschrieben. glg, Tanja

    • Mel sagt:

      Danke :) Zwischendurch brauche ich solche Schnulzen einfach. Bevor ich auf den Vampirtrip gekommen bin, hab ich fast nur dieses Genre gelesen, wahrscheinlich bin ich deshalb etwas strenger mit meiner Bewertung. Ganz liebe Grüße, Mel

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