Chris und Abbie sind zwei Menschen, wie sie verschiedener nicht sein könnten. Er aus einer der untersten Schichten der Gesellschaft, sie eine Mädchen aus der Oberschicht. Chris malt seit er ein kleiner JUnge ist und studierte nach dem Tod seiner Mutter Kunst. Sein eigenes Atelier besitzt er auch: Ein einzelner Raum mit einer riesigen Fensterfront auf die Straße hinaus, in dem er zeichnet und lebt. Täglich steht eine junge Frau mit riesen Sonnenbrille vor der Scheibe und betrachtet seine Kunstwerke. Herein kommt sie aber nie. Eines Tages kann er sie doch dazu bewegen herein zu kommen und einen Tee mit ihm zu trinken, von dem er jeden Tag ein oder zwei Beutel aus dem Hotel mitnimmt in dem er arbeitet, um sein Studium zu finanzieren. Ab diesem Zeitpunkt geht alles schnell: Abbie und Chris kommen sich näher, verlieben sich und schlussendlich hält Chris bei Abbies Vater um deren Hand an. Das einzige Pronlem ist vielleicht nur, dass Mr. Coleman der Senator ist und Chris absolut nicht ausstehen kann, weil er von ganz unten kommt. Klammheimlich lassen sich die beiden aber doch trauen, zum leidwesen von Abbies Vater. Mit dieser Aktion macht Chris sich bei ihm nämlich noch unbeliebter. Die beiden kommen einfach nicht miteinander klar. Eines Tages fühlt Chris Knoten an der Brust seiner Frau. Sie lassen sie untersuchen und erfahren, dass die Metastasen bösartig sind. Da Abbie eine landesweit bekannte Perönlichkeit ist, wird sie von den Krankenhäusern bevorzugt und erhält die Ergebnisse der Test, die Fortshritte der Chemo und das Resultat der Medikamente früher als manch andere Patienten. Erst sieht es so aus, als schläge die Therapie und die Medikamente an, doch bald wird auch diese Hoffnung zerstört, als die Tumore zurückkehren. Und dieses Mal in Abbies Gehirn. Eine Bestrahlung wäre nicht wirklungsvoll und eine Operation völlig ausgeschlossen, da die große Gefahr besteht, dass man das Hirn verletzte, was fatale Folgen haben würde, weil sich die Tumore in einem der wichtigsten Teile ausbreiteten. Die einzige Möglichkeit, die ihnen blieb, war, dass sie warteten, bis Abbie starb.Ihr Zustand verschlechterte sich zusehends. Chris würde alles für seine Frau tun. Er tut es auch, denn Abbie wünscht sich ein letztes Mal den Fluss St. Marys von Moniac bis St. Marys mit dem Kanu zu fahren. Chris packt Hals über Kopf die Rucksäcke, leiht sich bei einem alten Bekannten zwei Kanus aus und bricht auf dem Fluss in Richtung St. Marys auf. Die Fahrt wird schwierig und ist von Erlebnissen geprägt, die den Leser mitreißen.
Die Geschichte wird aus Chris’ Sicht geschildert, das Kennenlernen, die Bootsfahrt, die Diagnosen, das Ende des Buches. Es ist einfach perfekt. Mir fehlen so gut wie die Worte, weil es einfach nur grandios ist. Zum Ende hin hatte ich des öfteren Mal Tränen in den Augen, weil es einfach so emotional und fantastisch war. Schön langsam gehen mir die Superlative aus … Das Einzige was jetzt noch zu sagen bleibt: Wer es gefühlvoll, traurig und abwechslungsreich mag sollte dieses Buch lesen.




